1- "Bewusst Erziehen" für Eltern mit Migrationshintergrund (z.Z. nur individuell):
Viele der in Deutschland lebenden Eltern mit Migrationshintergrund erziehen ihre Kinder nach Erziehungsvorstellungen, die mit denen ihrer Herkunftskultur übereinstimmen.
Doch die Normen und Werte, nach denen sich Eltern in hrer Erziehung orientieren, sind von einer Kultur zur anderen sehr unterschiedlich.
Während in einigen Kulturen (u.a. Türkei, arabischen, afrikanischen, südamerkanischen, asiatischen Ländern) eine starke Bindung an die Familie, die Orientierung an Anderen und nicht am eigenen Selbst, die Beziehung zu anderen Menschen mehr als der Umgang mit Gegenständen und Dingen (Spiele, Hobbies usw.), dass man nicht alleine sein darf oder sollte, dass man die Autorität der Erwachsenen akzeptieren sollte, gefördert werden, richtet sich eine deutsche Erziehung (Kindergarten, Schule) in der Regel danach, dass Kinder lernen solten, Beziehung als Wahl und nicht als Pflicht wahrzunehmen, dass alle Menschen gleich sind (die Gleichheit aller), dass das Kind alleine sitzen und sich alleine beschäftigen sollte, dass der Umgang mit Gegenständen und Dingen (Kreativität und Selbsständigkeit) oft wichtiger als der Umgang mit Menschen darstellt, usw.
Viele Kinder mit Migrationhintergrund stehen daher zwischen zwei Sozialisationsinstanzen, die an ihnen unterschiedliche und oft widersprüchliche Erwartungen stellen. Als Resultat davon, fühlen sich viele Kinder unsicher und verwirrt, weshalb viele Auffälligkeiten bei ihnen entstehen.
"Bewusst Erziehen" bietet den Eltern mit Migrationshintergrund viele Kenntnisse über die Unterschiede in den Erziehungzielen in verschiedenen Kulturen, und vermittelt ihnen viele Techniken und Praktiken, wie sie ihren Kindern verhelfen können, mit diesen Unterschieden umzugehen und eine möglichst erfolgreiche Zukunft in Deutschland aufzubauen.
2- Interkulturelle Kompetenz für Angehörige pädagogischer und therapeutischer Disziplinen:
Text erfolgt in Kürze